HARALD-FEY-PREIS

HARALD-FEY-Preisträger 2021
Elisa Bruno, Nino Epitashvili,
Sebastian Böttcher, Andrea Biondi

HARALD-FEY-PREIS – Preisträger/in 2021

Der HARALD-FEY-PREIS 2021 wurde verliehen an

das Team um die Erstautorin Elisa Bruno

für die multizentrische und mit internationaler Kooperation gestaltete Forschungsarbeit über eine digitale diagnostische Methode, die im häuslichen Umfeld als „Wearable“ eingesetzt werden könnte mit der Perspektive der SUDEP-Prävention.

Das vierköpfige internationale Team vom Epilepsiezentrum Freiburg und dem King's College London (Elisa Bruno, Nino Epitashvili, Andrea Biondi und Sebastian Böttcher) analysiert anfallsbezogene Daten, die mit tragbaren Geräten – sog. Wearables – erhoben werden. Dabei wird versucht, durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit moderne und zukunftsweisende Technologien auf Fragestellungen und Probleme in der Epilepsie anzuwenden. Leitidee der Forschungsarbeit war es, die zeitnahe Einschätzung von Risikofaktoren für das Auftreten eines SUDEP anhand von Wearable-Daten zu erforschen. Die entsprechenden Studien und Datenanalysen wurden vom Team gemeinsam durchgeführt und im Jahr 2020 in der Zeitschrift „Epilepsia“ unter dem Titel „Post-ictal accelerometer silence as a marker of post-ictal immobility“ publiziert.

Der Harald Fey Preis 2021 ist der erste Preis dieses erst 2020 eingerichteten neuen Forschungspreises der Stiftung Michael; der zweijährlich verliehene Preis beträgt 5.000 Euro; er wird von der Familie Susanne und Peter Fey gesponsert.

Wegen der coronabedingten Verschiebung der Dreiländertagung der Deutschen und der Österreichischen Gesellschaft für Epileptologie und der Schweizerischen Liga gegen Epilepsie auf das Jahr 2023 wird die offizielle feierliche Preisverleihung erst während der DGfE-Jahrestagung in Leipzig (27. - 30.04.2022) stattfinden.

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